Irena Josifoska (Violoncello) Serbien

Irena ist eine der vielversprechendsten Cellistinnen ihrer Generation. Sie gewann viele bedeutende Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Internationalen Dotzauer Wettbewerb für junge Cellisten, bei der Liezen International Cello Competition sowie beim Auryn-Wettbewerb für Kammermusik in Detmold.

Als jüngste Teilnehmerin kam sie 2015 in das Finale des internationalen Jeunesses Musicales Wettbewerbs in Belgrad und gewann den Publikumspreis sowie mehrere Spezialpreise. 2017 war sie die jüngste Semifinalistin des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel. 2019 gewann sie die Silbermedaille bei der Vienna International Music Competition und die Goldmedaille bei der Manhattan International Music Competition. 2021 gewann sie den Prix Jean-Nicolas Firmenich bei der Verbier Festival Akademie und im Jahr 2022 war sie Preisträgerin des „Grand Prix Emanuel Feuermann“.

Irena wurde 1996 in Serbien geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie das Cellospiel in der Klasse ihrer Mutter Judit Niederholzer Josifoska. Nach dem Besuch der Musikakademie ihrer Heimatstadt Novi Sad absolvierte sie ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Detmold in der Klasse von Xenia Jankovic. Im Masterstudium wird sie von Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin betreut und ist seit 2022 dort im Konzertexamen. Irena war „Artist in residence“ der Chapelle musicale Reine Elisabeth in Brüssel im Fach Kammermusik und ist seit September 2022 Mitglied von Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Bei Meisterkursen erhielt Irena wichtige Anregungen u.a. von David Geringas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wenn Sinn Yang, Claudio Bohorquez, Christian Poltera und Daniel Müller Schott. Darüber hinaus ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Als Solistin gab sie weltweit Konzerte, begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Philharmonischen Orchester Hagen, der Jenaer Philharmonie und vielen anderen. Irena nahm an diversen Festivals teil, u.a. der Cello-Akademie Rutesheim, dem Montepulciano Kammermusik Festival, der Kammermusik Akademie Hohenstaufen, der Internationalen Kammermusik Akademie Nitzow sowie das Music Forum in Trenta.

Irena arbeitete und spielte u.a. mit Musikern und Dirigenten wie Ivry Gitlis, Helmuth Rilling, Kent Nagano, Heinrich Schiff, Dag Jensen, Guy Braunstein und Marie-Luise Neunecker. Komponisten wie Tibor Hartig, Aleksandar Vujic und Günter Puzberg widmeten Irena Kompositionen.

Johannes Välja (Cello) Estland

Johannes Välja, geboren 1994, wurde im Jahr 2001 in die Klasse von Mart Laas an der Musikoberschule Tallinn aufgenommen. Nach seinem Schulabschluss folgte ein Studium in München und Paris bei Wen-Sinn Yang, Julian Steckel, Raphael Pidoux und beim Quatuor Ébène.

Weitere Impulse erhielt er im Rahmen von Meisterkursen von namhaften Solisten und Pädagogen wie Wolfgang Boettcher, Natalja Gutman, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt und Patrick Demenga. Johannes ist 1. Preisträger des Wettbewerbes Violoncello in Liezen (Österreich) und Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now.

Als gefragter Solist durfte er in seiner bisherigen Karriere mit Orchestern wie dem Tallinner Kammerorchester, dem Philharmonischen Orchester Budweis, dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater München und der Bad Reichenhaller Philharmonie auftreten, mit welchen er Konzerte von Haydn, Dvorak, Beethoven, Brahms, Saint-Saëns und Vivaldi aufführte.

Ausserdem pflegt Johannes eine rege kammermusikalische Tätigkeit. Seit 2021 ist er Mitglied des HANA Quartetts. Im April 2023 gewann das Quartett den 3. Preis beim Internationalen Carl Nielsen Kammermusikwettbewerb in Kopenhagen. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören unter anderem Julia Fischer, Christoph Poppen, Markus Wolf und Hariolf Schlichtig.

Alejandro Viana (Spanien) Cello

Alejandro wurde 1996 in Spanien geboren. Sein Cellostudium begann er im Alter von sieben Jahren. Er studierte bei María de Macedo und bei Lluis Claret in Barcelona. Derzeit studiert er an der Escuela Superior de Música Reina Sofía bei Ivan Monighetti.


Meisterkurse besuchte Alejandro u.a. bei Raphaël Pidoux, Wolfgang Böttcher, Wolfgang E. Schmidt, Claudio Bohórquez, Jens-Peter Maintz, Frans Helmerson und Truls Mork. 2018/19 war er Mitglied der classe d’excellence de violoncelle von Gautier Capuçon.


Alejandro erhielt erste Preise bei mehreren Wettbewerben wie der Manhattan International Music Competition, der Llanes International Cello Competition und dem Karl Davidov International Competition in Kuldiga. Beim Verbier Festival 2021 gewann er den Preis der Elbphilharmonie.


Darüber hinaus ist Alejandro ein gefragter Kammermusiker und nahm an Festivals wie dem IMS Prussia Cove, dem Rutesheim Festival und dem Santander Festival teil. Als Solist trat Alejandro u.a. mit dem Chamber Orchestra Andrés Segovia, The Zagreb Soloists und dem Freixenet Symphonic Orchestra auf. Dabei spielte er unter Dirigenten wie Zakhar Bron, Ivan Monighetti und Zubin Mehta. Mit Anne-Sophie Mutter führte er André Previns Nonet auf. Vor kurzem spielte er sein Debüt in der Carnegie Hall.

Haran Meltzer (Israel, Cello)

Bereits als junger Cellist ist Haran mit dem Solokonzert von Camille Saint-Saëns unter Zubin Mehta aufgetreten. Seither ist er regelmäßig mit verschiedenen israelischen Orchestern zu hören, u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Israel Chamber Orchestra und der Israel Camerata. Als Kammermusiker war Haran bereits bei Festivals in Israel, Schweden und den USA zu Gast.

Zentrale musikalische Impulse erhielt Haran bei Meisterkursen u.a. von Frans Helmerson, Gary Hoffman und Lynn Harrell. Nach seinem Studium bei Zvi Plesser und Felix Nemirovsky wird Haran zurzeit von Claudio Bohorquez an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin unterrichtet.

Haran ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe und wurde beim Kammermusikwettbewerb der Buchman-Mehta School of Music zwei Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Seit 2007 ist er Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation, die ihm auch das Vincentius Postiglione Neap-Cello aus dem Jahr 1903 zur Verfügung stellt, auf dem er spielt

Johannes Gray (USA, Cello)

1997 geboren, begann Johannes im Alter von zwei Jahren das Cellospielen, und bereits mit 14 Jahren debütierte er mit dem Chicago Symphony Orchestra. Am Music Institute of Chicago wurde er u.a. von Jorgen Jensen und Gilda Barston ausgebildet.

Johannes ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und wurde 2012 mit dem Haydn Award beim St Paul String Quartet Competition ausgezeichnet. Als Solist ist er immer wieder auch in Kanada, Deutschland und der Schweiz zu Gast. Sein Repertoire reicht von Beethoven über Brahms und Dvořák bis zu Heitor Villa-Lobos und Pablo Casals. Als Kammermusiker ist er u.a. mit dem Quartett Stracciatella verbunden, mit dem er 2012 beim Fischoff National Chamber Music Competition in Indiana die Goldmedaille erhielt.

Momentan studiert Johannes bei Jérôme Pernoo am Pariser Konservatorium.

Maciej Kulakowski (Polen, Cello)

1996 in Danzig geboren, begann Maciej im Alter von sechs Jahren das Cellospielen. Als Stipendiat des polnischen Kultusministeriums studierte er von 2009 bis 2012 bei Michael Flaksman an der Hochschule für Musik in Mannheim. Zurzeit wird er von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin sowie von Marcin Zdunik an der Musikakademie Danzig unterrichtet. Meisterkurse führten ihn u.a. zu Franz Helmerson, Mischa Maisky, Truls Mork, Garry Hoffmann und Jens Peter Maintz.

Als Solist wie als Kammermusiker ist Maciej regelmäßig bei Konzerten zu hören. So trat er u.a. beim Eröffnungskonzert des europäischen Zentrums für Musik in Lusławice unter Leitung von Krzysztof Penderecki auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Alfred Brendel, Arnold Steinhardt und Charles Neidich. Mit dem Wiłkomirski Trio hat er eine CD mit Werken von Anton Arensky aufgenommen, die beim Label DUX erschienen ist.

Als Solist konnte Maciej in den vergangenen Jahren bei wichtigen internationalen Wettbewerben 1. Preise gewinnen, so z.B. 2015 beim 10. Internationalen Witold Lutoslawski Cello Wettbewerb in Warschau. In diesem Jahr gehörte er zu den Finalisten des hochrenommierten Reine Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel.

Maciej spielt ein Cello von Charles Gaillard aus dem Jahr 1867, das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.